Benotung/Bewertung der Teilnehmer durch die Teilnehmer
(Basiert auf Ideen der [:SiebteSitzung/DiskussionGruppexyz:Gruppe xyz] aus SiebteSitzung)
Rohentwurf des Fragebogens
Ich hatte viel Kontakt zu der Person -- - o + ++
Ich habe die Seiten, auf der die Person gearbeitet hat, häufig besucht -- - o + ++
Wenn man auf diese Fragen mit -- oder - antworten würde, dann sollte man die Person nicht beurteilen und den Fragebogen gar nicht ausfüllen. Für o bis ++ gilt: Je weniger man diesen beiden Fragen zustimmt, desto geringer sollten die folgenden Beurteilungen gewichtet werden.
Ich fand den Text, den die Person eingestellt hat qualitativ hochwertig -- - o + ++ n.b.FootNote("n.b." = keine Beurteilung)
Ich fand das Feedback und die Diskussionsbeiträge der Person hilfreich und substantiell -- - o + ++ n.b.
Ich fand das Verhalten der Person im Wiki freundlich, höflich und der WikiQuette entsprechend -- - o + ++ n.b.
Die Person hat viel sonstige Arbeit im Wiki gemacht (umstrukturieren, aufräumen, sich um Anfragen kümmern, etc) -- - o + ++ n.b.
Ich fand sie in dieser Arbeit kompetent und hilfreich -- - o + ++ n.b.
Diskussion
Das "n.b." fanden wir eine gute Idee, Leute zu beurteilen, mit denen man nie zu tun hatte. Logisch dann auch: Warum soll ich jemand eine Note geben wenn ich mit der Person nie was zu tun hatte oder nie geredet habe. Statt eine "neutrale" Note wie ein 0 oder was sonst nichts aussagendes abzugeben, dann eben keine Bewertung "n.b.". Sonst gäbe es vermutlich zuviele neutrale Wertungen, die die eigentlichen Bewertungen dann beeinträchtigen. Soll natürlich auch anonym gemacht werden. -- DanielClaasen DateTime(2007-01-22T18:13:28Z)
Als ich meinen Vorschlag mit dem Jeder-bewertet-Jeden gemacht habe, meinte ich das auch genau so... ich vermute, daß nicht einmal mehr die Dozenten das ganze Wiki überblicken können... somit sollte es den Teilnehmern ordentlich schwer fallen, viele andere zu bewerten. Meine Schätzung: die meisten können so ca 5 Personen wirklich bewerten. Aber das reicht doch, um zumindest eine Tendenz festzustellen, denn dann hat jeder so ca 5 Bewertungen. Und dann können die "Dozenten ja noch ihr Wort mitreden und die Note ist fertig...? -- UweBoettcher DateTime(2007-01-24T09:03:28Z)
Also vielleicht müssen die Teilnehmer ja nicht andere benoten, sondern innerhalb sinnvoller Kriterien beurteilen. Ich stelle mir eher explizite Fragen, als eine Gesamtnote vor. [Fragebogen nach oben verschoben] BR Problem: Das sind jetzt alles Beurteilungen von "Zuständen". Wenn jemand Forstschritte gemacht hat, taucht das nicht auf. Trotzdem als generelle Frage: Wie fändet ihr so etwas? Wie viele Teilnehmer müssten so einem Verfahren zustimmen, damit wir es durchführen? Würdet ihr die Fragen ändern? ... -- ChristophKoenig DateTime(2007-01-24T15:03:39Z)
Prinzipiell finde ich diesen Fragebogen gut. Dadurch kann man das Ganze auch nochmal konkretisieren. Ich denke wir sollten nach dem Mehrheitsprinzip darüber abstimmen.--SusanneKuehl
Ja... das ist die deluxe-Version von meinem Vorschlag... würde ich gut finden. Denn dieses Wiki ist eine Gemeinschaft und ebenso sollten wir die Benotung auch als Gemeinschaft durchführen. Und ich finde es nicht zu viel, entsprechend zu bewerten. -- UweBoettcher DateTime(2007-01-24T18:23:03Z)
Also ich finde die Idee mit dem Fragebogen auch gut. Allerdings würde ich dann nochmal ein Team dran setzten, das den Fragebogen entwickelt (die obigen Fragen vielleicht etwas umformulieren oder weiter hinzufügen. Die Entwicklung von Teilnehmern zu berücksichtigen ist schwierig, da stimme ich zu. Vielleicht könnte man eine Spalte "sonstige Anmerkungen" integrieren, in der Aspekte, die nicht im Fragebogen angesprochen werden, aufgegführt werden können. -- JuliaNeumann DateTime(2007-01-24T16:31:33Z)
Also ich glaube eine richtige Benotung würde mir wirklich schwer fallen. Mit einem Fragebogen könnte ich mich eher anfreunden. Weil, ganz ehrlich, so richtig benoten könnte ich glaube ich nur diejenigen die quasi schon zum Wiki-Inventar gehören, weil sie auf jeder Seite präsent sind. Mein Respekt, ich möchte nicht wissen wie Euer Postkasten so aussieht
. Aber schön zu wissen, dass es diejenigen gibt/gegeben hat. -- KanekoSunagawa DateTime(2007-01-25T11:34:51Z)
Einerseits finde ich das Konzept des Fragebogens gut. Andererseits sollte man sich im Hinterkopf behalten dass es nahezu unmöglich ist alle Teilnehmer adäquat zu bewerten. Die oben genannten Beispiele für den Fragebogen zielen neben den Zuständen auch direkt auf Personen ab die im subjektiven näheren Umfeld zu finden sind. Kurz gesagt, mit dem Fragebogen wird es meiner Meinung nach nur möglich sein, direkt bekannte Wiki-Kollegen, z.B. Arbeitsgruppenmitglieder, sinnvoll zu bewerten. Für mehr Bewertungen müsste dann jeder Teilnehmer sich den kompletten Wiki im Detail ansehen, ich weiss nicht ob das bisher jeder schon einmal vollens hinbekommen hat ! -- ThomasMueckstein DateTime(2007-01-25T15:02:32Z)
Genau so ist das meiner Meinung nach auch gedacht. Jeder bewertet halt alle, die er bewerten kann. Allen anderen gibt er einfach ein n.b. für "nicht bewertbar". Ganz einfach...
Dadurch ist es für die Teilnehmer nicht viel Arbeit (nämlich nur mal eben ein paar Listen ankreuzen), gibt aber trotzdem schon eine ganz gute Grundlage für die Bewertung. So haben wir, also die Wiwa-Community, bei der Bewertung auch ein Wörtchen mitzureden... was sicher nicht schlecht sein kann. Und das bedeutet ja nicht, dass die Dozenten sich völlig raushalten (sollen)... -- UweBoettcher DateTime(2007-01-25T18:16:12Z)
Da hast du Recht. Ich habe das mal oben verändert und deinen Vorschlag aufgenommen. Man beurteilt dann nur noch Leute, zu denen man wenigstens etwas Kontakt hatte.BR @Julia: Vielleicht muss man einfach ganz klar sagen, dass die Fortschritte der Person weder erfasst noch beurteilt werden. Darüber macht der Fragebogen einfach keine Aussage. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie es weitergeht: Wer hätte Lust, den Fragebogen noch ein Mal zu überarbeiten? Stimmen wir darüber ab, ob wir den Fragebogen anwenden oder nicht? Wenn ja, wie (geheim!) und wie groß muss die Mehrheit sein (50%, 66%?). -- ChristophKoenig DateTime(2007-01-25T18:29:06Z)
Mögliche Probleme
- Benotung von Studierenden für Studierende fällt wahrscheinlich positiver aus als von Dozenten (Gruppe 1)
Das halte ich für kein Problem. Erstens ist es euer gutes Recht, gegen die Dozenten zusammenzuhalten,
zweitens wäre die Beurteilung ja nur ein Teil der Note. -- ChristophKoenig DateTime(2007-01-24T15:03:39Z)
- Schwer nachzuvollziehen wer wie viel (Quantität) bzw. wie viel sinnvolles (Qualität) gemacht hat. (Gruppe 2)
Ich habe diesen Kritikpunkt mal in der Formulierung der Fragen oben etwas aufgenommen. Wäre dem damit genüge getan? -- ChristophKoenig
DateTime(2007-01-24T15:03:39Z)
Also die Qualität ist nicht schwierig zu bewerten, wenn man weiß welchen Text diese Person geschrieben hat. Und dadurch, dass der Fragebogen ja nur von denen ausgefüllt wird, die auch mit der Person zusammengearbeitet haben, ist auch die Quantität für diese nicht schwer zu bewerten.....?! -- LauraHerbst DateTime(2007-01-27T10:59:39Z)
Hier ist auch noch die Idee zu einer WikiGesamtNote entstanden.
Hallo, zum Thema "gegenseitige oder kooperative Bewertung" finden sich jede Menge interessanter Artikel und Veröffentlichungen im Netz. Für Tipps zur Erstellung eines Bewertungsbogens empfiehlt sich z.B. die folgende Arbeit, die im Rahmen eines Workshops zum gleichnamigen Thema enstand: http://www.snb-hamburg.de/download/doku_workshop_kooperative_bewertung.pdf Quelle:"Workshop Kooperative Bewertung", von Anke Böttcher & Kay Micheel (2003) Die theoretischen Ansätze auf den Seiten 18ff und den dort vorgestellten Feedbackbögen könnten vielleicht im Ansatz für unsere Bewertungsfragen hilfreich sein. Für Meinungen zum Dokument bin ich natürlich dankbar! Gruß -- ThomasMueckstein DateTime(2007-01-28T14:27:59Z)
