BrainStorming
Allgemein:
Das Brainstorming ist eine aus den 50er Jahren entwickelte Methode der Gruppenaktivität, die der Ideenfindung dienen soll. Die Vorgehnsweise ist leicht zu erlernen, da die Regeln des Brainstormings schnell vermittelt werden können. Die technischen Mittel beschränken sich dabei auf Stifte und Papier.
Vorbereitung:
Die Gruppengröße sollte zwischen vier und zehn Teilnehmern betragen. Der Zeitrahmen sollte zwischen fünf und maximal dreißig Minuten liegen. Zu Beginn der Brainstorming-Sitzung wird die zu behandelnde Fragestellung vorgestellt und die Regeln erläutert. Für die Einhaltung dieser muss der Sitzungleiter zu Sorge tragen. Letztendlich muss noch ein Protokollant bestimmt werden, der die Sitzung dokumentiert.
Sammlung von Ideen/Ideenfindungsprozess:
Bei einem Brainstorming gibt es kein richtig und kein falsch, es werden einfach von allen Teilnehmern alle Ideen gesammelt die ihnen spontan einfallen. Deshalb ist es nicht verkehrt, wenn ein Brainstorming zeitlich kurz gehalten ist. Denn wenn man länger nachdenkt, dann kommen eher abstrakte und abwegige Ideen heraus. Bei einem Brainstorming wird auch nicht über einzelne Ideen diskutiert, dies wird in der Regel erst später bei einem der folgenden Arbeitsschritte getan. Ziel des Brainstorming ist es, möglichst viele Ideen in kurzer Zeit zu sammeln, sich dabei sogar gegenseitig anzuspornen (Förderung von Kreativität) und darauffolgend das Ergebnis aufzuarbeiten.
Gemeinsame Problembewältigung:
Die beim Brainstorming aufgeführten Ideen werden dann in einer Liste (nach Kategorie oder Priorität) geordnet. Daraufhin wird jeder einzelne Punkt nach Wichtig- oder Durchführbarkeit analysiert, ergänzt, diskutiert oder eventuell gestrichen. Die Ergebnisse können im Anschluss der Sitzung auch in einem [http://golf530.server4you.de/wiwa/MetaPlan MetaPlan] aufgearbeitet werden.
Regeln:
- jede noch so "verrückte" Idee kann verwendet werden
- möglichst viele Ideen in kurzer Zeit; es kommt auf den Umfang an
- Kritik und Selbstkritik sollten während des Sammelns von Ideen vermieden werden
- Kombinationen oder Verknüpfungen von bereits genannten Ideen sind erlaubt
Vorteile:
- simple Durchführbarkeit
- geringer Aufwand (Zeit, Kosten etc.)
- Entwicklung von Gruppendynamik
- Ideenfindung unterschiedlichster Art (Innovationen) in kurzer Zeit
- oftmals letzte Variante zur Lösung komplexer Aufgaben
Nachteile:
- konstruktives Ergebnis abhängig von den Teilnehmern
- Aussondierung geeigneter Ideen oftmals sehr aufwendig
- Lösungen teilweise ungeeignet; weicht vom Thema ab
Weiterführende Links: [http://golf530.server4you.de/wiwa/KategorieArbeitstechniken?highlight=((BrainStorming)) KategorieArbeitstechnik], MetaPlan
Diskussion:
Hallo, vielleicht hat jemand noch ne Idee zum verlinken. Es gibt irgendwie kaum Seiten, die das Thema Brainstorming beinhalten! MfG HorstReichel
