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ElektronischeTafel

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Eine elektronische Tafel ( bzw. "interaktives Whiteboard" oder "Smart Board") ist eine digitale Erweiterung einer [:KreideTafel:Schultafel] oder eines Zeichenbretts, zählt also zu den [:MedienEinsatz:visuellen Medien]. Sie besteht in den meisten Fällen aus einer drucksensitven Folie vor einem großen Plasma- oder LCD-Bildschirm. Es gibt aber auch andere Ausführungen.

Funktion

Die Oberfläche erkennt Gesten, wie z.B. eine kurze Berührung als Weiterklicken, wobei die einzelnen Gesten frei programmierbar sind. Damit können [:MicrosoftPowerpoint:Präsentationen] vorgeführt, zusätzlich annotiert und am Ende verändert abgespeichert werden. Der wichtigste Gedanke bei einer elektronischen Tafel ist, dass die Eingaben (z.B. Zeichnungen) auf der Tafel direkt erfasst und im Computer gespeichert werden können (Tracking). Neben Text kann man auch Zeichnungen und Skizzen malen, die von den anderen Nutzern bearbeitet und geändert werden können. D.h. es handelt sich, um eine interaktive Tafel, an deren Gestaltung jeder ortsunabhängig mitwirken kann, solange er mit einem Rechner Zugang zum Netzwerk hat.

Farbliche Zeichnungen werden i.d.R. mit speziellen farblich gekennzeichneten Stiften gemacht. Die Stifte enthalten aber keine echte materielle Farbe, sondern nur einen Code an dem die elektronische Tafel die abzubildende Farbe erkennt und elektronisch wiedergibt. Deshalb bleibt einem das Tafelwischen während einer (MicrosoftPowerpoint-)Präsentation erspart.

Das Gezeigte kann zudem gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. So müssen gelöschte Inhalte nicht zweifellos permanent gelöscht sein wie bei einer KreideTafel oder einer FlipChart.

Ein weiteres nützliches Tool ist die Texterkennung, die auch bei eingezeichneten mathematischen Rechnungen funktioniert und z.B. Gleichungen selbstständig lösen kann.

Alternativen

Eine handlichere und kostengünstigere Alternative zu einer elektronischen Tafel, wäre eine Kombination aus Touchscreen-PC und ["Beamer"]. Der Vorteil daran ist, dass der Referent dem Plenum nicht den Rücken kehren muss. Oder sich seitlich zu der elektronischen Tafel stellen muss und gleichzeitig schreibt. Es gibt derzeit Ausführungen, in der das Touchscreen oder der ["Laptop"] in ein Rednerpult integriert ist. Somit brauch der Referent seinen Platz nicht zu verlassen und vermeidet unnötiges hin- und herlaufen. Die Funktionen sind alle gleich wie bei einer elektronischen Tafel. Man kann auch leere Seiten mit einem speziellen Stift beschriften und verschiedene Farben verwenden.

Schwachstellen

Die Schwachstelle einer elektronischen Tafel ist der Mangel an kreativer Software und die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten. Die Kosten-Nutzen-Kalkulation fällt daher meiner Meinung nach zu Ungunsten dieser neuen Technik aus. Außerdem fehlt in den meisten Praxisfeldern die pädagogische Erfahrung im Umgang mit solch einer Technik. Wie man methodisch und wozu man ausgerechnet eine elektronische Tafel gewinnbringend in eine Seminar- oder Schulstunde einbringt, bleibt abzuklären. Ein positives Gegenbeispiel ist ein [http://automatix.inesc.pt/sketch02/SSS902davis.pdf Zeichenprogramm von Prof. Randall Davis des MIT Artificial Intelligence Laboratory], das Zeichnungen interpretieren kann und mit dem es möglich ist, reale Abläufe zu simulieren. Ein [http://www.youtube.com/watch?v=NZNTgglPbUA Demonstrationsvideo kann hier angesehen werden].

Fazit

Eine elektronische Tafel ist eine teuere Anschaffung. Sie ist nur gewinnbringend, wenn Sie jeden Tag vor hunderten von Menschen zum Einsatz kommt und es an hoher Bildpräsenz bedarf. Die Alternative von Touchscreen und ["Beamer"] ist meines Erachtens eine konstengünstige und gute Investition für Referenten. Ein ["Beamer"] ist mittlerweile ein sehr gängiges [:MedienEinsatz:Medium] und fast überall zu finden bzw. leicht zu organisieren. Eine einmalige Anschaffung wäre ein ["Laptop"] mit Touchscreenfunktion und Software. In der Schweiz gibt es immer mehr Schulen, die bereits die moderne Variante der Schiefertafel erfolgreich verwenden. Außerdem bieten immer mehr Universitäten das sogenannte E-Learning an, bei der die Vorlesungen/[:Vortrag:Vorträge] aufgezeichnet werden und sie dann zu Hause heruntergelanden werden können. Im Zuge des Fortschreitens moderner Technik wird es meiner Meinung nach nicht mehr lange dauern, bis diese Art von [:MedienEinsatz:Medien] in allen möglichen Bildungsinstitutionen Einzug hält.

Weitere Informationen

Hersteller:

http://www.smartboard.de/

EChalk-Plugins und Echalk allgemein:

[http://www.smartboard.de/ http://www.echalk.co.uk/Maths/maths.htm]

[http://www.smartboard.de/ http://www.echalk.de/]

Digitaler Hörsaal (DLH)

http://www.elc.tu-darmstadt.de/de/angebot/digitaler-hoersaal/

http://www.tk.informatik.tu-darmstadt.de/SpotlightProjekt/09_03/Komponenten

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Sonstiges

Diskussion

--- KategorieMedien MedienEinsatz UnterrichtsMedien ---

ElektronischeTafel (last edited 2007-02-21 17:56:06 by ArnoldSchumacher)