Das GSP Prinzip nach Lothar J. Seiwert
Das GSP Prinzip ist eine ZeitManagementmethode, dessen Motto lautet: Gut statt perfekt. Das heißt, es muss nicht immer alles perfekt sein, es reicht auch völlig aus, seine Aufgabe gut erledigt zu haben. Das spart einfach Zeit!
Die Perfektionismusfallen
- Überpünktlichkeit: Es ist nicht nötig, 15 Minuten früher bei einem Treffpunkt zu sein. Es reicht völlig aus, einfach nur pünktlich zu sein. Leider kann es bei überfüllten Veranstaltungen (z.B. in der Uni zur Vorlesung) dennoch notwendig sein, früher zu kommen, um einen Sitzplatz zu bekommen.
- Ordnungswahn: Man muss nicht drei mal in der Woche gründlich seinen Schreibtisch aufräumen. Einmal reicht vollkommen und man spart auch noch Zeit.
- Alles 100%ig: Man braucht eine Email an einen Freund nicht drei mal ausdrucken, um sie noch einmal zu lesen, ob man nichts vergessen hat. Es genügt die Email einmal zu lesen und sie dann abzuschicken.
- Fehlerfrei: Eine Hausaufgabe soll zwar möglichst fehlerfrei sein, aber die Welt geht nicht unter, wenn du einen einzigen Fehler übersehen hast. Jeder macht mal Fehler.
- Extra Arbeit: Du hast die Aufgabe, eine halbe Seite einen Text zu schreiben? Dann tu das auch und verlaufe dich nicht in drei Seiten.
- Das 80-20-Prinzip: 80% einer Leistung sind in 20% der Gesamtzeit erledigt, die restlichen 20% verbrauchen 80% der investierten Zeit.
Quellen
Koenig, D.; Roth, S. & Seiwert, L. (2001). 30 Minuten für optimale Selbstorganisation. Offenbach: Gabal.
- Seiwert, L. J. (2002). 30 Minuten für optimales Zeitmanagement. Offenbach: Gabal.
Praktische Erfahrungen zur Theorie
Wer Erfahrungen mit dieser Methode hat, möge es bitte an dieser Stelle festhalten!
