Layout
TableOfContentsEs gibt sehr viele unterschiedliche Gestaltungen von Layouts für ein ["Referat"]. Ich möchte im folgenden auf wichtige Punkte eingehen, die es immer zu beachten gilt.
Struktur:
Angefangen beim [:TitelBlatt:Titelblatt] bis hin zur letzten Seite, die das LiteraturVerzeichnis enthält sollte immer eine klare Struktur vorgegeben werden, die auf möglichst allen Seiten identisch ist, damit sich der Leser gut zurechtfinden kann.
- Vermeidung bei wissenschaftlichen Arbeiten von nutzlosen Grafiken oder Designspielereien, solche Effekte lenken nur vom Inhalt ab und wirken häufig unseriös.
Hintergrund und Schrift
Sehr wichtig ist auch, auf die Bedürfnisse von gerade [:SehbehindertenMenschen:SehBehinderteMenschen] beim Layout zu achten.
- So sollte ein möglichst hoher Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift gewählt werden, damit Unschärfen im vorhinein vermieden werden (Schwarze Schrift auf weißem Grund wird als sehr angenehm empfunden).
- Zudem sollte auf einen genügend großen Zeilenabstand sowie auf eine genügend große Schriftgröße geachtet werden (1,5 fache Zeilenabstände und mindestens Schriftgröße 12 werden meist empfohlen, bei Überschriften bis zu Schriftgröße 16). (Im Buchdruck sind 1,2-1,3fache Zeilenabstände, bezogen auf die Schriftgröße, üblich. Bei einer 12-Punkt-SDchrift also 14-15 Punkt.)
- In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass ein Seitenrand von 2,5 Zentimetern sowohl nach links als auch nach rechts einzuhalten ist (wegen der Lochung bzw. Notizen).
Wichtige Punkte des Inhalts sollten durch [:FettSchriftoderKursivSchrift:Fettschrift oder Kursivschrift] hervorgehoben werden.
- Bei Farbänderungen besteht schnell wieder das Problem, das kein genügend hoher Kontrast besteht und gerade bei schwarz-weiß Ausdrucken, die Farbänderung (grau in grau) nicht zu erkennen ist. Beim Layout sollte auch die Schriftart bedacht werden.
- Zu unterscheiden ist zwischen Serifenschriften und Serifenloseschriften:
Serifenloseschriften sind Schriften, die auf Verziehrungen verzichten und somit gut am Bildschirm zu lesen sind. Hierzu zählen zum Beispiel die Schriftarten Arial oder Verdana. Meist haben alle Zeichen eine gleiche Länge und sind somit gut zu strukturieren.
Serifenschriften sind Schriften die Schwünge und Verzierungen besitzen und deshalb auf gedrucktem Papier recht angenehm zu lesen sind. Beispiele für Serifenschriften sind Times New Roman, Avant Gard oder Bookman.
Deckblatt
- Auf dem Deckbaltt ist auf jeder Seite die Seitenzahl entweder oben oder unten mittig anzuzeigen. Überschriften sollen mit römischen oder arabischen Zahlen fortlaufend nummeriert werden und auch in dieser Nummerierung unter Angabe der Seitenzahl im Inhaltsverzeichnis aufgelistet sein (Bei der kleinsten beginnend und dann fortlaufend auflisten).
Das Layout wird auch vom Schriftfluss bestimmt. [:AbSätzeundEinRückungenhelfen:Absätze und Einrückungen helfen], Struktur in das Layout zu bringen und bewirken, die Lesbarkeit eines Referats oder eines Scripts deutlich zu erhöhen. Bei Fließtext sollte Blocksatz als AusRichtung benutzt werden, da er angenehmer für das MenschlicheAuge ist, als "ausgefranster" Text.
Beteiligte
