LeseMethoden

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Einleitung

Lesen ist eine komplexe und zeitintensive Tätigkeit. Vorraussetzung für das Lesen ist zum einen das visuelle Erfassen und Erkennen von Mustern und der Umgang mit dem Gelesenen und die kognitive Umsetzung des Textes. Studieren bedeutet u.a. effektiv und effizient Informationen aufzunehmen (siehe auch LernMethoden); das Lesen von wissenschaftlichen Texten ist eine unerlässliche und eine aufwendige Sache. Da man leider nie alle Bücher und alle neu veröffentlicheten Bücher wird lesen können, gibt es zumindest für das Studium (oder auch für dicke Zeitungen) unterschiedliche Methoden zur effizienten Informationsaufnahme und zur LiteraturRecherche für z.B. eine HausArbeit, für ein ["Referat"], für die MaterialDokumentation oder generell für die AbfassungWissenschaftlicherArbeiten, so dass man gleich Relevantes für ein ThemenGebiet und zum ThemaEingrenzen selektieren kann.

Lesemethoden

Es gibt unterschiedliche LeseMethoden, die je nach Zweck und Lektüre sinnvoll sind einzusetzen.

Die Fünf-Schritt-Methode

Die Fünf-Schritt-Methode wurde in den USA von F.P. Robinson als "SQ3R" (Survey, Question, Read, Recite, Review)entwickelt (vgl. Rost. 1999, S. 155 ff).

Diagonales Lesen

Das Diagonale Lesen gehört auch zu den wissenschaftlichen LernMethoden. Beim diagonalen Lesen werden nur bestimmte Abschnitte des Textes gelesen, wie etwa das ["Abstract"], Überschriften, die Zusammenfassung im SchlussTeil, aber auch kursiv oder fett hervorgehobene Wörter, Aufzählungen und Gliederungen. Man kann sich auch anhand von Schlüsselwörtern durch einen ganzen Text hangeln ohne alle Sätze gelesen, aber dennoch den Sinnzusammenhang verstanden zu haben.

Kursorisches Lesen

Kursorisches Lesen ist ein Teil der LernMethoden und eine LeseMethoden, die im Gegenteil zum Diagonalen Lesen eine sehr intensive Art ist, sich Büchern und Artikeln zu widmen oder einer Relevanzprüfung zu unterziehen. Die Bücher werden regelrecht mit Notizen und Markierungen durchgearbeitet,["Exzerpt"]e und das Lesen von anderen Büchern gehören dazu, um sich einen umfassenden Überblick über ein ganzes Themenfeld zu verschaffen. Hilfreich ist auch immer wieder, sich eigene Fragen über den Text zu stellen.

Techniken kreativen Lesens

Es gibt unterschiedliche Methoden des kreativen Lesen (vgl. Rost 1999, S. 157 ff), die hier kurz dargestellt werden:

Die Problematik, die dabei entsthehen könnte nach Rost, ist das statische Raster, in das der Text gepresst werden würde.

Quellen

Rost, Friedrich. 1999. "Lern- und Arbeitstechniken für pädagogische Studiengänge". 2. Auflage. Opladen: Leske und Budrich.


LeseMethoden (last edited 2007-06-15 11:06:17 by IngoHöschler)