Eigene MaterialDokumentation
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Einleitung
Zum Lernen gehört es dazu, dass man seine Informationen strukturiert und organisiert. Die eigene MaterialDokumentation ist die Grundlage für die jetzige und auch spätere [:AbfassungWissenschaftlicherArbeiten:Abfassung wissenschaftlicher Arbeiten]. Im Laufe seiner eigenen Arbeit im wissenschaftlichen Umfeld, wird sich ein Themengebiet herauskristallisieren, mit dem man sich für eine längere Zeit oder immer wieder beschäftigt, d.h. man bezieht sich auch auf seine eigenen frühere Arbeiten.
Damit nicht alle ["Exzerpt"]e, QuellenAngabe, LiteraturRecherche etc. temporär auf zerfledderten Kladden, in zerknickten Hausarbeiten und gelöschten Dateien dahinvegetieren, ist die Dokumentation sehr wichtig.
Bestandteile einer Materialdokumentation:
eine LiteraturKartei mit:
- bibliografischen Angaben zur dokumentierten Literatur - ähnlich einem Bibliothekskatalog
- Querverweise zur Personenkartei
- Angabe wo das jeweilige Dokument gefunden wurde (Signaturen, Original, Kopie, Eigentum, etc.)
Zuordnung von SchlagWörtern zur dokumentarischen Literatur
- Querverweise auf Rezensionen, ["Abstract"], Sekundärliteratur
- Querverweise auf ["Exzerpt"]e und kopierte Ausschnitte der dokumentierten Literatur
- Querverweise auf Stellen in eigenen Arbeiten, an denen auf die dokumentierte Literatur Bezug genommen wird.
- eigenen Kommentare und Anmerkungen
eine SchlagWortKartei mit:
Literaturangaben zum bezeichneten Themenbereich = Querverweise zur LiteraturKartei
- Querverweise zu verwandten Schlagwörtern
- Querverweise auf eigene Materialien des entsprechenden Themenbereiches
- eigenen Notizen dun Skizzen zum entsprechenden Themenbereich
eine PersonenKartei mit:
- Informationen über Leben und Werk von Wissenschaftlern, Autoren, Künstlern, Gestalten der Geschichte, Politikern)
- Hinweisen auf Literatur über diese Personen = Querverweisen zur Literarturkartei
Hinweisen auf Literatur von diesen Personen = Querverweisen zur LiteraturKartei
chronologisch geordneter Ablage von Studienmaterial mit:
- eigenen oder übernommenen Mitschriften von Vorlesungen, Seminaren, etc.
von den Dozenten (Seminarmaterialien, Textauszüge, LiteraturAngabe, etc.)
von den Seminarteilnehmner ( ProtokollArten, Thesenpapiere, etc.)
sachlich geordneter Ablage von themenbezogenen Material mit:
Ausarbeitungen entsprechender Themen ( ["Referat"]e, HausArbeit, Ideenskizze - vgl. ClusterTechnik
alphabetisch geordneter Ablage von literaturbezogenem Material mit:
- ["Exzerpt"]en, Auszügen, Kopien zu wissenschaftlichen Texten
- Kopien von Rezensionen oder ["Abstract"]s
- Kommentaren
literaturbezogene AbfassungWissenschaftlicherArbeiten (Referate, HausArbeit, etc.)
Quelle
Vgl.: Sesink, Werner. ""Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Mit Internet - Textverarbeitung - Präsentation."" 6. Auflage. München/ Wien: Oldenbourg. 2003.
Beteiligte
