Include(MyPaedHinweis) http://www.gkel.tu-darmstadt.de/mypaed/wiki/doku.php/mindmap Die MindMap-Seite im MyPaed-Wiki


TableOfContents

Diese Seite wurde erstellt und bearbeitet von SebastianKnauer und RaphaelSeiter

MindMaps

sind eine sehr gute grafische Möglichkeit auch komplexere Strukturen zu entwerfen.

Was ist MindMapping?

Mind Mapping ist als Kreativ- und Arbeitstechnik zirka 25 Jahre alt und wurde vom britischen Lernforscher Tony Buzan entwickelt.

Ausgehend davon, dass die rechte und linke Gehirnhälfte unterschiedliche Funktionen beim Menschen wahrnehmen - Links für rationales Denken, Logik und Sprache sowie Zahlen, Linearität und Analyse; Rechts für Raumwahrnehmung, Phantasie, Farbe sowie Rhythmus, Gestalt und Dimensionalität - entwickelte der britische Lernforscher Tony Buzan die Kreativitätstechnik MindMap, die gezielt beide Gehirnhälften ansprechen soll und somit das ganzheitliche Denken aktiviert und damit logisch und fantasiebetont zugleich ist. Es regt sämtliche Kapazitäten und Schätze des Gedächtnisses an und führt zu regelrechten Gedankenfeuerwerken. Siehe auch ClusterTechnik welches ein schriftliches BrainStorming ist, während Mind Mapping der Ordnung und Strukturierung dient.

Auf den ersten Blick scheint die Methode eine Form der [:MedienEinsatz:Visualisierung] zu sein, zum Beispiel um Sachverhalte sichtbar zu machen.

Was sind die Vorteile von MindMaps?

Im folgenden Teil soll es darum gehen die Vorteile von MindMap´´s gegenüber den linearen Aufzeichnungsformen, d.h. wie sonst oben auf einer Seite zu beginnen und sich in Sätzen oder Listen vertikal nach unten zu arbeiten, zu verdeutlichen.

1. Die Zentral- oder Hauptidee wird deutlich herausgestellt.

2. Die relative Bedeutung jeder Idee tritt sinnfälliger in Erscheinung. Wichtigere Ideen befinden sich in der Nähe des Zentrums, weniger wichtige in den Randzonen.

3. Die Verknüpfungen zwischen den Schlüsselbegriffen werden durch die Linienverbindungen leicht erkennbar.

4. Als Ergebnis werden Erinnerungsprozess und Wiederholungstechnik effektiver und schneller.

5. Die Art der Struktur erlaubt es, neue Informationen leicht und ohne die Übersichtlichkeit störende Streichungen und eingezwängte Nachträge unterzubringen.

6. Jede MindMap ist von jeder anderen nach Form und Inhalt deutlich unterschieden. Das ist für die Erinnerung hilfreich.

7. Im kreativen Bereich des Aufzeichnens, etwa bei der Vorbereitung von [:HausArbeit:Hausarbeiten] und ["Referat"]en, erleichtert es das nach allen Seiten offene Mind-Map-Schema, neue Ideenverknüpfungen zu erstellen.

Was sind die Grundregeln beim MindMapping?

1. Man beginnt mit einem farbigen Bild in der Mitte. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte; Es regt kreatives Denken an und prägt sich dem Gedächtnis besonders gut ein.

2. Das Einfügen von Bilder in die MindMap ist sinnvoll, um alle Gehirnprozesse zu stimulieren.

3. Die Wörter sollten in Druckschrift und in Großbuchstaben geschrieben werden. Beim Nachlesen gibt die Druckschrift ein fotografischeres, unmittelbareres und verständlicheres Bild. Die für diese Schriftart aufzuwendende zusätzliche Zeit wird durch die Zeitersparnis bei der Auswertung mehr als wettgemacht.

4. Die Wörter sollen auf Linien geschrieben und jede Linie mit anderen Linien verbunden sein. Dadurch wird die Grundstruktur der MindMap deutlich.

5. Wörter sollten in Einheiten angeordnet sein, ein Wort je Linie. Das lässt für jedes Wort mehrere offenen "Haken" und gibt den Aufzeichnungen mehr Flexibilität und Freiheit.

6. Es sollten durchgängig Farben verwendet werden. Sie erhöhen die Übersichtlichkeit und lassen die Zusammenhänge deutlicher erkennen.

7. Bei kreativen Tätigkeiten dieser Art, sollte der Geist nach Möglichkeit "frei" gehalten werden. Jedes "Nachdenken" darüber, wohin Dinge gehören oder ob sie überhaupt eingebracht werden sollen, wird den Prozess verlangsamen. Man sollte alles, woran man im Zusammenhang mit der Zentralidee denkt, festhalten.

Wozu kann ich MindMapping gebrauchen?

Das MindMapping eignet sich dazu, Ordnung in vorhandenes Material - zu bringen egal ob es sich dabei um eigene Ideen oder Resultate einer umfangreichen Auswertungsphase in der Bibliothek (Exzerpte) handelt. MindMaps können unmittelbar in Gliederungen überführt werden. Aus den Hauptästen werden die Überschriften der Hauptkapitel, aus den Nebenästen die untergeordneten Kapitelüberschriften. Die dem MindMapping ähnliche ClusterTechnik kann man zum BrainStorming benutzen.

Beispiele

Hier zunächst ein Beispiel zum Thema MindMapping selbst:

attachment:mm1.gif

und hier ein konkreteres zum Leben von Winston Churchill:

attachment:mindmap2.jpg

Literatur zum MindMapping

Tony BUZAN (1993.) Kopftraining: Anleitung zum kreativen Denken - Tests und Übungen. München: Goldmann.

Mogens KIRKHOFF (1989) Mind Mapping: Die Synthese von sprachlichem und bildhaftem Denken. Bremen: Gabal MichaelSchneider

Seiten mit verwandten Informationen

Weitere Techniken und Methoden findet ihr in ArbeitsTechniken und LernMethoden.

Wer noch andere SchreibÜbungen kennenlernen möchte, der kann mal auf die gleichnamigen Seite schauen. NicoleApfelthaler

Kollaboratives Onlinemindmapping

Prolog

Da wir in einer Seminararbeitsgruppe nach Möglichkeiten gesucht haben, online und kollaborativ an einem Mindmap zu arbeiten, habe ich mich auf die Suche gemacht und ein ziemlich cooles Werkzeug gefunden, das ich hier in den Grundzügen beschreiben will. Mitarbeit an diesem Abschnitt ist übrigens ausdrücklich erwünscht. -- RaphaelFetzer DateTime(2007-06-13T11:48:01Z)

Das Werkzeug

[http://www.mind42.com Mind42] ist ein Online-MindMap-Werkzeug der Firma IRIAN, das kostenlos benutzt werden kann, sich derzeit jedoch noch in der Betaphase, also einer noch frühen Entwicklungsphase befindet und daher noch Fehler enthalten kann.

attachment:mindmap_mind42.jpg


KategorieArbeitstechnik


MindMap (last edited 2009-07-27 13:54:47 by ChristophKoenig)