Overhead-Projektor
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Overhead-Projektoren (Tageslichtprojektoren) werden zur [:MedienEinsatz:visuellen Darstellung] von Sachverhalten genutzt. Licht wird durch Linse, Spiegel und die Folien geleitet, sodass ein Bild an die Wand projiziert wird. Genutzt wird er vor allem bei [:Vortrag:Vorträgen], oder bei einem ["Referat"], z.B. in Schulen, Universitäten, Fortbildungen, Meetings etc.
Voraussetzungen eines Vortrags mit dem OH-Projektor
Das wichtigste sind gute Folien, sie müssen
- leserlich geschrieben sein
- übersichtlich strukturiert sein
- motivierend für die Zuhörer sein
- zum Nachdenken anregen
Das gilt übrigens auch für [http://golf530.server4you.de/wiwa/MicrosoftPowerpoint#head-9cce882548a372a9a805cf19f88444b121386ac3 elektronische Folien].
Faustregel: Wenn man die Folie vor sich auf den Boden legt und es noch lesen kann, ist die Schrift groß genug.
Da die Folien meist mit einem ["Textverarbeitungsprogramm"] erstellt werden, sollte man nicht der Versuchung erliegen, die Schrift so gross (bzw. klein!) zu wählen, wie normalerweise.
Zwei weitere Tipps zur praktischen Arbeit mit dem OH-Projektor finden sich auf der Seite [:AngstVormReferat: Angst vorm Referat].
Wenn diese Kriterien beachtet werden, bietet das Medium OH-Projektor eine gute Grundlage zur Gestaltung einer Unterrichtseinheit / eines Vortrages. So erzeugen die Folien Aufmerksamkeit bei den Zuhörern und haben außerdem einen hohen Behaltungseffekt.
Vorteile
Hat der Vortragende gute Folien vorbereitet, bietet der OH-Projektor einige technische Vorteile:
- Der Raum muss nicht, wie bei einem Dia-Vortrag, komplett abgedunkelt werden.
- Der Vortragende hat die Möglichkeit mit seinen Zuhörern Blickkontakt zu halten.
- Folien können beliebig oft kopiert werden z.B. als ["Handout"].
- Unaufwändiges Archivieren der Folien.
- Folien können immer wieder abgewischt und neu beschrieben werden (wenn sie mit einem wasserlöslichen Stift geschrieben werden).
- Im Raum transportierbar.
- Folien können während sie auf dem OH-Projektor liegen geändert und erweitert werden.
- Folien können teilweise abgedeckt werden (Tipp: Man kann auch Post-Its für kleinere Folienbereiche verwenden.)
- Gruppen können ihre Arbeit einfach und günstig dokumentieren (und präsentieren)
- mit Stiften in verschiedenen Farben und Stärken (und event. Post-Its für Abdeckungen), sind komplexe Designs einfach umsetzbar
Nachteile
- Die Geräte sind meistens schwer und unhandlich.
- Nicht in jedem Vortragsraum ist ein OH-Projektor vorhanden.
- In einem kleinen Raum ist die Aufstellung problematisch.
- Eine Leinwand sollte vorhanden sein, da an einer weißen Wand die Qualität leidet.
- Die Darstellungsqualität der Folien ist oftmals von dem jeweiligen Zustand des OH-Projektors abhängig.
- Der Vortragende kann leicht geblendet werden.
- Steckdose muss vorhanden und mit dem Kabel erreichbar sein.
- Defekte, z.B. von Lampen sind möglich (Risiko: Man kann eine Alternative vorbereiten, z.B. Handout oder ein reduziertes Tafelbild)
