Pausen

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Was bringt Pausenplanung?

Natürlich gehört auch die Einplanung einer Pause beim Schreiben einer HausArbeit zu gutem ZeitManagement.

Die Leistung ist nicht nur nach einer geplanten Pause höher, sondern auch vorher wird durch die Vorfreude die Leistung erhöht.

Pausen sind die Zeit, in der die Lerninhalte vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen werden. So wird verhindert, dass sich ähnliche Lerninhalte überlagern und zur Verwirrung führen.

Pausen helfen, den Überblick über den Stoff zu behalten und Lernstörungen (siehe LernTipps 5) zu vermeiden, wenn sie nach sinnvoll gegliederten Abschnitten des Lernstoffes eingelegt werden.

Wann ist eine Pause sinnvoll?

Pausen sollten vor allem nach der Struktur des Lernstoffes geplant werden: Nach einem Absatz, einem Kapitel oder einer Einheit. Dann können sie helfen, den Stoff zu gliedern.

Pausen sollten spätestens dann gemacht werden, wenn eines der folgenden Symptome auftritt: Gähnen, schwere Augenlider, Kopfschmerzen, Verspannungen; der Stoff scheint schwieriger zu werden, wir brauchen mehr Zeit für eine Seite, schreiben deutlich weniger oder deutlich mehr mit, ertappen uns bei Nebentätigkeiten: Träumen, Gedanken an andere Aufgaben, Blättern und Seiten zählen...

Oft arbeiten wir schon länger mit halber Leistung, bevor wir merken, dass eine Pause nötig ist. Wer öfter kurze Pausen einlegt, kann daher mehr schaffen.

Pausieren heißt, etwas anderes zu tun. Eine Pause ist dann wirklich erholsam, wenn Körper und Geist auf andere Weise gefordert werden als während der Arbeit. Wer sitzt, sollte seinen Körper bewegen, wer noch denkt, sollte etwas tun, was wenig Nachdenken erfordert (einen Kaffee kochen, etwas wegräumen..), wer liest, sollte etwas hören oder mit jemandem sprechen.

Der Nachteil von Pausen

Es braucht eine gewisse Zeit, um wieder in den Stoff hineinzufinden (Warming-Up-Phase). Pausen sollten nicht zu lang sein, damit wir uns mental nicht zu weit von der Arbeit entfernen. Außerdem können uns Pausen zu anderen Tätigkeiten verleiten und uns von der eigentlichen Arbeit ablenken.

Ein anderes Pausenkonzept

Manche Menschen brauchen zu Beginn einer längeren Arbeitsphase (4, 5, oder 6 Stunden) zunächst sehr viele Pausen: Kleine Fluchten aus der Arbeit, mit denen sie sich langsam immer mehr an die Aufgabe annähern. Dann, nach einergewissen Zeit, hat es sie gepackt. Sie sind in der Arbeit "drin", kein Bedürfnis mehr, auf die Uhr zu schauen oder an andere Dinge zu denken. Jetzt sind Sie im "["Flow"]" welcher als lustbetontes Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit bezeichnet werden kann. In diesem Zustand ist die Aufmerksamkeit, Motivation und die Umgebung in einer Art produktiver Harmonie. Jetzt sind keine Pausen mehr nötig, bis nach einigen Stunden der Körper ein großes Erholungsbedürfnis signalisiert. MichaelSchneider

Pausen als Belohnung

Pausen können auch als Belohnung einer Lernphase angesehen werden. Im Sinne von: Wenn man dieses Kapitel fertig gelesen hat, dann hat man eine Pause verdient. NicoleApfelthaler

Praktische Erfahrungen zur Theorie

Wer Erfahrungen mit diesen Methoden hat, möge es bitte an dieser Stelle festhalten!

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KategorieWissenschaftlicheArbeit KategorieZeitmanagement

Pause_einplanen (last edited 2007-06-27 13:17:51 by SandraSchillinger)