StrukturBaum
Diese Seite wird editiert von SebastianKnauer und RaphaelSeiter
Im Unterschied zur ClusterTechnik, die bereits stark vorstrukturiert wirkt und somit möglicherweise verhindert eine neue Denkrichtung einzuschlagen, stellt der Strukturbaum eine [:LernMethoden: Methode] dar, bei der sich Ideen in mehrere und neuere Richtungen etwickeln können.
Man bildet zunächst zum zentralen Begriff verschiedene Kategorien, denen der Zentralbegriff zugeordnet werden könnte. Dadurch werden ganz unterschiedliche Facetten des Begriffs beleuchtet. Dies geschieht jedoch ohne sofort den weiterführenden Assoziationen zu folgen.
Beispiel: Fussball Wir sammeln zunächst diejenigen Bereiche, in denen der Fussball eine Rolle spielt:
- Sport
- Wirtschaft
- Kultur
- Pädagogik
- usw...
Diese Bereiche finden wir, indem wir einer Idee die zugehörige Kategorie zuordnen.
Wenn wir also beispielsweise den Fussball als pädagogisches Mittel ansehen, um Kindern und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten soziale Kompetenzen zu vermitteln, dann kann man den Fussball der Kategorie Pädagogik zuordnen.
Die Kategorien
- lassen sich nun weiter differenzieren. Man prüft zunächst, in welche Unterkategorien sich die gefundenen Gruppen unterteilen lassen. Wir nehmen als Beispiel den Zweig "Wirtschaft". Wir entdecken die Untergruppen:
- Management
- Sponsoring
- Medien
- Marketing
- usw...
- Marketing
- Medien
- Sponsoring
Die Subkategorien
lassen sich nun wiederum untergliedern. Wir untergliedern den Bereich Management:
* Verträge
* Transfers
* Werbung
* usw...
Selbstverständlich lassen sich auch andere Untergliederungen festlegen. Die Beispiele illustrieren lediglich den assoziativen Prozess. So entsteht nach und nach ein differenziertes Strukturgefüge mit vielen unterschiedlichen Einfällen, die sich an die Oberbegriffe anlagern.
Es kommt bei dieser Sammlung nicht darauf an die Kategorien nicht voneinander abzugrenzen, sondern nur darauf eine zu schnelle Einengung des eigenen Blickwinkels zu verhindern, siehe Beispiel "Werbung".
Wenn wir diese Ideensammlung mit Hilfe des StrukturBaumes vorbereiten, kann es nicht mehr passieren, dass uns beim Assoziieren nur "Fussballstadion", "Fussballtrainer", "Fussballschuhe", "Fussballspieler", "Fussballfans",usw... einfallen. Eine solche Vorbereitung gibt mehrere Richtungen vor, in die unsere Gedanken ausschwärmen können.
Anschließend können wir, wenn wir noch weitere Ideen suchen, jeden einzelnen Zweig des StrukturBaums wieder als Zentrum eines eigenen Clusters wählen. So könnte etwa ein Cluster ausgehen von dem Vorstellungsbereich "Fussball im Sport", ein anderes von dem Kern "Fussball und Management".
Literatur
Helga Esselborn-Krumbiegel (2004) Von der Idee zum Text: Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, Paderborn.
Ulrich Paetzel (2001) Wissenschaftliches Arbeiten: Überblick über Arbeitstechniken und Studienmethodik, Berlin.
Diskussion
hallo, ´mir ist irgendwie noch nicht ganz klar, zu welchem Thema diese Seite gehört, gibt es eine übergeordnete Seite hierzu? vielleicht könnt ihr die ja noch angeben. Gruß SusanneKuehl
Moin, irgendwie fehlt an dieser Seite noch etwas Struktur, d.h. weitere Überschrifen oder Verlinkungen. Gruß Esther
