VDN Prinzip nach Lothar J. Seiwert
Das VDN Prinzip ist eine Abkürzung für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Hierbei handelt es sich um eine ZeitManagementmethode, die am meisten für Besprechungen oder Meetings genutzt wird. Für eine gute Durchführung eines Meetings sind Vorbereitung und Nachbereitung das A&O. Folgende Fragen sollten daher durchgesprochen werden:
Vorbereitung:
- Was ist das Ziel? Was soll erreicht werden? Zwischenziele/Teilziele?
- Tops (Tagesordungspunkte) müssen festgelegt werden
- Ablauf, Zeitpunkt und Ort des Meetings müssen angegeben und die Teilnehmer informiert werden
- Was braucht man zur Durchführung? Material? Methode?
Durchführung:
- pünktlicher Anfang
- nicht von Tagesordnung abweichen
- vorgegebene Zeit pro Top (Tagesordnungspunkt) einhalten
- beim Reden auf den Punkt kommen, keine Romane erzählen
- an die Besprechungsregeln halten; d.h. nicht abweichen vom Thema, keine persönlichen Angriffe, usw.
- Zwischenziele formulieren
- Ergebnisse wiederholen
Nachbearbeitung:
- Die Ergbnisse der Sitzung müssen verinnerlicht werden
- nicht bearbeitete Themen müssen auf den kommenden Sitzungstermin verschoben werden
Dieses Prinzip zeigt, dass es wichtig ist, die verschiedenen Phasen genau zu planen. Ohne Planung kann es dazu führen, dass der zeitliche Rahmen gesprengt wird, ohne zu einem Schluss gekommen zu sein.
Quellen:
Koenig, D.; Roth, S. & Seiwert, L. (2001). 30 Minuten für optimale Selbstorganisation. Offenbach: Gabal.
- Seiwert, L. J. (2002). 30 Minuten für optimales Zeitmanagement. Offenbach: Gabal.
Praktische Erfahrungen zur Theorie
Wer Erfahrungen mit dieser Methode hat, möge es bitte an dieser Stelle festhalten!
