Wissenschaftliches Journal
das "Wissenschaftliche Journal" ist eine Variante des ["LernTagebuch"]s (vgl. Otto Kruse (2004): Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 10. Aufl. Frankfurt a.M. S. 35-38). "Dabei handelt es sich äußerlich um ein festeres Heft oder ein gebundenes Buch, in das man alles hineinschreibt, was man für wichtig hält, was man neu lernt, worüber man nachdenkt oder diskutiert. Es wird auch wissenschaftliches Logbuch genannt, weil es der kontinuierlichen Positionsbestimmung der wissenschaftlichen Entwicklung dienen kann. (...) In das Journal könnte aufgenommen werden (nach D. M. Murray (1990): Write to Learn. Fort Worth. S.11):
- Fragen, für die Sie eine Antwort suchen
- Textfragmente, die nach Ausdruck suchen
- Beispiele
- Titel für mögliche Texte
- Notizen über mögliche Themen und Inhalte
- Notizen aus Vorlesungen, Vorträgen, Gesprächen
- Gliederungen
- Ideen für Geschichten, Artikel, Gedichte, Bücher, Papiere
- Diagramme, die Zusammenhänge zwischen Objekten oder Ideen zeigen
- Beobachtungen
- Skizzen
- Zitate
- Zeitungsausschnitte
- Titel von Büchern, die man lesen könnte oder sollte
- Aufgaben, die zu erledigen sind
- Zeitpläne
- Briefe, die zu schreiben sind
- Listen aller Art" (ebd., S. 36)
Das wissenschaftliche Tagebuch oder Journal soll einem helfen, "sich selbst zum Zentrum" seiner "wissenschaftlichen Anschauungen zu machen", weil man keine Sicherheit in einem Wissen finden kann, das einem nur "äußerlich" ist. (vgl. ebd., S. 37)
Wäre sicher auch zu paraphrasieren oder zu ergänzen, aber da es korrekt zitiert ist und deutlich weniger als 20% der Quelle ausmacht, halte ich die Seite auch so für vertretbar (wenn auch nicht für gut). Gruß ThomasTrebing
Das Wissenschaftliche Journal ist auch eine Form des kreativen Schreibens was auf der Seite SpracheEinerHausarbeit angesprochen wird. NicoleApfelthaler
