Zeitmanagement
Die ZeitManagementmethode von [http://www.abpaed.tu-darmstadt.de/arbeitsbereiche/muenk/Mitarbeiter/Bohlinger/bohlinger.htm Frau Dr. Sandra Bohlinger] teilt die Zeitplanung einer wissenschaftlichen Arbeit in drei Phasen auf, deren Inhalt ihr weiter unten nachlesen könnt.
Die Arbeit von Dr. Bohlinger gibt es auch [http://www.abpaed.tu-darmstadt.de/arbeitsbereiche/muenk/Mitarbeiter/Bohlinger/seminararbeit_SB.pdf als PDF-Datei zum Download.]
Planung der Hausarbeit (erste Phase)
Die erste Phase beschäftigt sich mit der Planung der HausArbeit bevor man ein Wort schreibt! Sie sollte ca 30% der gesammten Arbeitszeit in Anspruch nehmen und beinhaltet die folgenden Punkte:
Man muss ein Thema finden und natürlich auch eine entsprechende Fragestellung, nur wie? --> ThemaFinden, ThemaEingrenzen, ...
danach sollte es so langsam an die LiteraturRecherche gehen! Dabei ist es wichtig Kopien zu erstellen, korrekt zu bibliographieren und sich die QuellenAngaben herauszuschreiben.
eine Zeitspannen muss für intensives Lesen, [:Exzerpt:Exzerpieren] und systematisieren der Texte eingeplant werden
eine Grobgliederung zu erstellen benötigt auch seine Zeit, da sie modifiziert werden muss und noch eine FeinGliederung benötigt --> siehe bei: AbfassungWissenschaftlicherArbeiten unter gliederung, vgl auch LogischerAufbauEinerHausarbeit
- Bevor man in Phase zwei seiner Zeiteinteilung übergehen kann sollte noch die Literatur der Gliederung zugeordnet und die Gliederung mit Seitenzahlen verstehen werden
Schreiben, schreiben, schreiben (zweite Phase)
Die Zweite Phase der Zeiteinteilung beschäftigt sich nicht mehr nur mit der Planung, sondern damit sein Geplantes in schriftlicher Form festzuhalten indem man die wichtigsten Stichpunkte seiner Gliederung entsprechend herausschreibt und eine erste Fassung seiner HausArbeit schriftlich niederlegt.
Diese Phase sollte auch ca. 30% der Zeit in Anspruch nehmen.
Die Pause
Die Pause dient dazu Abstand zu seinem Werk zu gewinnen. Nach mühevollem Arbeiten an einem so langen Text kann es Sinnvoll sein ihn ert einmal wegzulegen, bevon man sich durch liest was man vollbracht hat. Am besten nimmt man sich die Zeit die man noch zur Verfügung hat, aber man sollte bedenken, dass das Überarbeiten ja noch die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Siehe hierzu auch ["Pause einplanen"].
Überarbeitung und letzter Feinschliff (dritte Phase)
Die dritte und letzte Phase der Zeitplanung beschäftigt sich mit der Überarbeitung des Geschriebenen. Wie bringe ich es in die [:Layout:richtige Form], wie kriege ich die Rechtschreibfehler aus meinen Texten. Diese Phase ist die Letzte und man könnte sagen die wichtigste Phase, deswegen sollte man sich dafür ausreichtend Zeit lassen und mit ca. 40-50% des Zeitpensums planen. Für diese Phase sollte man selber seine HausArbeit korrekturLesen auf die folgenden vier Punkte:
- Inhalt
- Stil und Grammatik
- Rechtschreibfehler
Wenn man selbst sein bestes gegeben hat und der Meinung ist, man kann selbst nichts mehr verbessern, dann sollt man seine Arbeit andern in die Hand geben und sie ebenfalls auf die genannten Punkte KorrekturLesen lassen. Der letze Schritt vor der Abgabe ist dann noch der Feinschliff, indem man sein ["Layout"] ausrichtet und eine EidesstattlicheErklärung hinzufügt.
Kleiner Tipp --> Man sollte seine Zeit immer so planen, dass man auch Dinge wie "Krankwerden" oder "oh ein unerwarteter Besuch" verkraften kann ohne in großartige Zeitnöte zu geraten. Von daher immer auch eine Reservezeit lassen.
Beteiligte: AngelikaAckermann
Praktische Erfahrungen zur Theorie
Hast du Erfahrungen mit dieser Methode gemacht? Gibt es Vorteile oder Nachteile die du kennst? Super, dann kannst du sie den anderen Lesern des Wikis an dieser Stelle weitergeben!
Ich habe personlich die Methode von Frau Bohlinger probieren, und zwar ist gut gelaufen. -- AhmedSaadDateTime(2006-12-19T10:01:41Z)
Im Prinzip gehe ich auch immer so vor, allerdings dauert bei mir die erste Phase länger als 30% meiner Zeit. Ich finde es ist einfach Literatur zu einem Thema zu finden, aber gute Literatur zu finden die einem hilft die eigene Fragestellung der Hausarbeit zu belegen dauert länger. Vor allem wenn man empirische Daten braucht aus wissenschaftlichen Untersuchungen, um z.B. eine Theorie belegen zu können. Außerdem, je mehr Zeit man in die Literatursuche und allgemeine Planung steckt, desto leichter gestalten sich die darauf aufbauenden Phasen 2 und 3. Ich würde eher sagen man braucht für die dargestellte 1. Phase 50%. Vor allem, wenn man ein Thema finden muss und innerhalb dieses Themas eine geeignete Fragestellung. Dazu kommt auch noch das intensive lesen der Texte und exzerpieren.Was mir im Text auch noch irgendwie realitätsfremd erscheint ist, dass unbewusst der Anschein erweckt wird, man könnte seine Arbeit strikt in Phasen einteilen. In der Praxis kann es sich aber auch von Vorteil erweisen phasenübergreifend zu arbeiten. Z.B. wird man schon in Phase 2 am Stil, Inhalt, Rechtschreibung und der Aufmachung feilen und nicht erst in Phase 3. Phase 2 geht bei mir eigentlich relativ schnell von der Hand. Und Phase 3 ist dann nur noch Form Sache. LG ArnoldSchumacher
Wirklich ausprobiert habe ich diese Methode nicht, aber ich denke auch, dass gerade die erste Phase mehr Zeit benötigt, da z.B. das Referatsthema immer sehr groß gefasst ist und man durch die Recherche erst das Thema eingrenzen muss und sich langsam daransetzt in eine gewisse Richtung zu arbeiten. Wenn man das geschafft hat, geht es relativ schnell, weil man ja weiß was man sagen möchte und in welche Richtung ich das Referat z.b. ausrichten möchte. Die letzte Phase ist aber auvh eine bedeutsame, da dort alles, was man bisher gearbeitet hat nochmal überarbeitet wird....von einem selbst Korrektur gelesen, aber auch von Fremdlesern...und aus Erfahrung kann ich sagen, das ist die Phase, die anstregenste ist, da man sich schon solange mit dem Thema befasst hat und eigentlich keine Lust mehr hat die Texte nocheinmal zu lesen....MelanieKerker
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